Die finanzielle Schieflage der italienischen Klubs wird immer dramatischer.

Wie aus einer Studie der Bilanzprüfungsgesellschaft Deloitte hervorgeht, ist die Verschuldung der 20 italienischen Serie-A-Vereine in der vergangenen Saison um 81 Millionen auf insgesamt 611 Millionen Euro gestiegen.

Die Verluste betrugen insgesamt 250 Millionen Euro. Mindestens zehn Vereine haben angeblich ernsthafte Schwierigkeiten, die für den Lizenzerhalt notwendigen Kriterien zu erfüllen.

Besonders schwer belasten die Klubs die wachsenden Personalkosten, die in der vergangenen Saison um 3,6 Prozent stiegen und auf ein Rekordhoch von 1,73 Milliarden Euro geklettert sind.

Die Personalkosten wuchsen im vergangenen Jahr um 60 Millionen Euro und machen bereits 80 Prozent der Klubumsätze aus. 52 Prozent der Vereinseinnahmen stammen aus TV-Übertragungsgelder sowie von den Finanzspritzen ihrer Besitzer.

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