Der italienische Fußballverband FICG will eine Task Force zur Bekämpfung illegaler Wetten und der Korruption im Fußball einsetzen.

Dies berichtete Verbandspräsident Giancarlo Abete am Montag in Rom. "Der Verband wird die Regierung bei der Aufspürung verdächtiger Fälle um Hilfe bitten.

Hier hat auch das organisierte Verbrechen die Finger mit im Spiel. Wir stehen vor kriminellen Aktivitäten, die Italiens Fußballsystem vergiften", warnte Abete.

Auch Sportler, die Manipulationsversuche nicht melden, müssen künftig mit harten Strafen rechnen, teilte Abete mit.

Abete erklärte, dass die Staatsanwaltschaft von Cremona 18 Spiele untersuche, 28 Fußballer und Ex-Kicker seien ins Visier der Justizbehörden geraten.

Der Präsident des italienischen Olympia-Komitees CONI, Gianni Petrucci, schrieb einen Brief an die Regierung von Silvio Berlusconi.

"In diesem Skandal spielt das organisierte Verbrechen eine Rolle, wir brauchen bei der Bekämpfung dieses Problems Unterstützung seitens der Regierung", so Petrucci.

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