Der italienische Meister AC Mailand bangt um seine finanzielle Zukunft. Nachdem der Konzern von Silvio Berlusconi, italienischer Ministerpräsident und Vereinsoberhaupt Milans, von einem Gericht zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 560 Millionen Euro verurteilt worden ist, haben die Klubbosse Angst vor den Folgen.

"Das wird große Auswirkungen auf den AC Mailand haben - das ist sicher", wird Vize-Präsident Adriano Galliani am Montag in italienischen Medien zitiert.

Zwar ging Galliani nicht auf Einzelheiten ein, doch es wird vermutet, die Strafe werde insbesondere Konsequenzen für die Transferpolitik Milans haben.

Das vergangene Jahr hat der 18-malige italienische Meister mit einem Minus von 60 Millionen Euro abgeschlossen.

Spekulationen, Berlusconi werde den AC Mailand verkaufen, wies Galliani zurück.

"Milan ist immer noch im Herzen unseres Präsidenten, er liebt sein Baby", sagte Galliani weiter: "Er hat den Klub 1986 gekauft und ihn zum erfolgreichsten Verein der Welt gemacht. Ich bin mir sicher, dass er alles dafür tun wird, damit der AC Milan da bleibt, wo er jetzt steht."

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