Chievo Verona ist wegen seiner Verwicklung in den Wett- und Manipulationsskandal zu 80.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Der Klub einigte sich mit dem italienischen Fußballverband FIGC auf die Zahlung dieser Summe, nachdem Klub-Berater Stefano Bettarini in den Sog des Skandals geraten war.

In Rom begann am Mittwoch die Verhandlung vor der Disziplinarkommission des italienischen Fußballverbandes gegen 18 Klubs sowei 26 Spieler und Manager, die in den Wett- und Manipulationsskandal verwickelt sein sollen.

Die Kommission hatte zuvor mehrwöchige Untersuchungen durchgeführt.

Bei Verhandlungsbeginn war unter anderem das Management des Serie-A-Klubs Atalanta Bergamo anwesend, dem der Abstieg in die zweite Liga droht.

Nicht erschienen war dagegen der ehemalige Nationalspieler Giuseppe Signori, der beschuldigt wird, riesige Summen auf manipulierte Spiele gesetzt zu haben. Signori stand im Juni zwei Wochen unter Hausarrest.

Der Skandal war im Juni von der Staatsanwaltschaft der lombardischen Stadt Cremona aufgedeckt worden. Mittlerweile stehen 60 Spiele der ersten, zweiten und dritten Liga unter Manipulationsverdacht.

Die Staatsanwaltschaft Cremona ermittelt gegen 30 Personen, 16 davon hatte sie bei einer landesweiten Razzia Anfang Juni festgenommen, darunter Signori.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel