In Italien ist ein Ende des Streiks in Sicht. Die Präsidenten der Serie-A-Vereine, die die Unterzeichnung des neuen Rahmenvertrags bislang verweigert haben, wollen bei einem Treffen am Donnerstag angeblich doch ihre Zustimmung geben. Das berichtet die Sporttageszeitung "Tuttosport".

Der Präsident der Spielergewerkschaft AIC, Damiano Tommasi, signalisierte Dialogbereitschaft und fordert einen Beginn der Meisterschaft am 9. September nach der Länderspielpause.

Der erste Spieltag war wegen des Streiks verschoben worden. "Ich bin optimistisch, dass wir bald beginnen können", sagte Tommasi.

Die Spannungen zwischen Klubs und Spielervertretung haben sich gelockert, nachdem die Regierung Berlusconi in ihrem milliardenschweren Sparpaket auf die geplante Sondersteuer für Besserverdiener verzichtet hatte, die auch Fußballer hätten entrichten müssen.

Wer diese Steuer zahlen sollte, war einer der großen Streitpunkte bei der Erstellung des neuen Rahmenvertrags gewesen.

Verhandelt wird nun noch die Forderung der Vereine, ihren Kader im Training in Gruppen aufteilen zu können. Die Gewerkschaft befürchtet, dass Ersatzspieler durch diese Regelung ausgegrenzt werden könnten.

Inzwischen hat die Serie A den Terminkalender für die ersten Meisterschaftsspiele veröffentlicht, was anscheinend den Willen der Klubs signalisiert, in die Saison zu starten.

Das erste Spiel soll am 9. September das Duell zwischen Meister AC Mailand und Lazio Rom sein, dem Klub des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose.

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