Juventus Turin muss die Hoffnung auf die Rückerlangung seines im Jahr 2006 aberkannten Meisterschaftstitels vorerst begraben.

Der italienische Rekordchampion scheiterte am Dienstag mit einem Antrag auf Rückgabe des "Scudetto" vor dem Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees (CONI).

Das CONI-Sportgericht erklärte sich für den Fall nicht zuständig. Daher bleibt Juventus nur noch der Gang vor die Zivilgerichte.

Erst diese Woche hatte der piemontesische Verein bei einem administrativen Gericht in Rom einen Antrag gegen den Fußballverband und Inter Mailand auf Rückgabe des Titels eingereicht.

Die "Alte Dame" forderte dabei eine Entschädigung von 444 Millionen Euro. Der Verein ist der Auffassung, gegenüber anderen Serie-A-Klubs ungleich behandelt worden zu sein.

Vor fünf Jahren musste Juventus wegen seiner Verwicklung in einen Wett- und Manipulationsskandal den Titel an Inter Mailand abgeben.

Zudem wurde Turin in die Serie B strafversetzt, da der damalige Sportdirektor Luciano Moggi zahlreiche Spiele zugunsten des Rekordmeisters manipuliert hatte.

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