Bereits im März soll vor dem Sportgericht des italienischen Olympischen Komitees (CONI) das Verfahren im Wett- und Manipulationsskandal im italienischen Fußball beginnen.

Den Serie-A-Klubs Lazio Rom, Atalanta Bergamo, US Lecce, FC Genua, Novara Calcio und Chievo Verona droht der Abzug von bis zu acht Punkten.

Mehrere Profis könnten lebenslang gesperrt werden. Das berichteten italienische Medien am Montag.

Nach den Geständnissen der beiden Profis Carlo Gervasoni und Ex-Atalanta-Kapitän Cristiano Doni haben die Ermittler 17 Personen festgenommen.

Gegen insgesamt 43 Profis wird wegen des Verdachts der Beteiligung an Spielmanipulationen ermittelt. Die Behörden gehen derzeit von 18 verschobenen Begegnungen, darunter auch mehrere Serie-A-Spiele, aus.

Sollten die Beweise ausreichen, drohen den Beschuldigten bis zu 17 Jahre Gefängnis.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft Cremona ihre Ermittlungen gegen die als Drahtzieher der Manipulationen geltende Wettmafia in Singapur ausgeweitet.

"Es gibt Personen, die ernsthaft in den Skandal verwickelt sind und die eine Vielzahl von Spielen manipuliert haben", sagte Staatsanwalt Roberto di Martino.

Die Organisation soll sogar den Kauf von Vereinen der Zweiten und Dritten Liga geplant haben, um ihre illegalen Geschäfte abzuwickeln.

Mehere Millionen Euro sollen dafür zur Verfügung gestanden haben.

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