Der italienische Verband (FIGC) will im Wett- und Manipulationsskandal hart durchgreifen.

"Nulltoleranz, rasche Prozesse und faire Strafen, die den Vergehen angemessen sein werden", kündigte FIGC-Generaldirektor Antonello Valentini am Dienstag an.

Der Verband werde parallele Ermittlungen zu jenen der Ziviljustiz durchführen, die in den Skandal verwickelten Spieler könnten mit lebenslangen Sperren belegt werden.

"Wenn sich der Fußball nicht verteidigt, verliert er seine Glaubwürdigkeit", sagte Valentini.

Manipulationen hatten im italienischen Fußball in der vergangenen Spielzeit anscheinend Methode.

Zahlreiche Spiele sind laut Staatsanwaltschaft in der Serie A gegen Saisonende verschoben worden, ein Betrugsfall rettete US Lecce vor dem Gang in die zweite Liga.

Neben dem bereits am Montag verhafteten Profi Andrea Masiello (ehemals AS Bari) wird gegen acht weitere Spieler des Absteigers ermittelt.

Auch Profis des Erstligisten AC Cesena sowie der Zweitligisten Sampdoria Genua und FC Turin stehen unter Verdacht.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel