Italiens Meister Juventus Turin erklärt sich mit seinem angeklagten Trainer Antonio Conte solidarisch. "Bei Juve wird niemand allein gelassen", erklärte Klubpräsident Andrea Agnelli auf der Homepage des Vereins.
Auch John Elkann, Präsident der Autogruppe Fiat, die Mehrheitsaktionär bei Juve ist, zeigte sich zuversichtlich, dass Conte seine Probleme mit der Sportjustiz klären werde.
Der Trainer muss sich vor dem Sportgericht des italienischen Fußballverbands wegen seiner Verwicklung in den Wett- und Manipulationsskandal verantworten.
Er war vor rund drei Monaten von einem verhafteten Profi beschuldigt worden, 2011 noch als Trainer in Siena über Spielabsprachen informiert gewesen zu sein und seine Kenntnisse nicht gemeldet zu haben. Er wurde jedoch vom Verdacht des Sportbetrugs entlastet.
Der Coach hat bislang alle Vorwürfe bestritten. Bei einem Schuldspruch droht ihm eine Sperre von mindestens sechs Monaten. Auch Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci muss sich vor dem
Sportgericht des Verbandes verantworten.

