Das Schiedsgericht des italienischen Olympischem Komitee hat beschlossen, ein Schnellverfahren im drittinstanzlichen Prozess gegen den Trainer von Juventus Turins Antonio Conte zuzulassen. Dies hatte der Coach gefordert.
Den Antrag auf eine vorläufige Aussetzung der zehnmonatigen Sperre, zu der Conte vergangene Woche zweitinstanzlich verurteilt worden war, lehnte das Gericht jedoch ab.
Mit einem Urteil des Schiedsgerichts ist Mitte September zu rechnen. Im Zuge des Wettskandals war Conte in den ersten beiden Instanzen verurteilt worden, weil der Ex-Profi 2011 als damaliger Trainer des AC Siena Informationen über Manipulationen gehabt und nicht an den Verband weitergeleitet haben soll.
Der 43-jährige Conte hat seit der Erhebung der Vorwürfe im Frühjahr stets seine Unschuld beteuert. Wegen der Sperre hatte Conte am vergangenen Samstag beim ersten Meisterschaftsspiel seines Teams gegen den FC Parma (2:0) nicht auf der Bank sitzen dürfen.
