Die italienische Justiz hat Ermittlungen gegen den Präsidenten des italienischen Erstligisten Cagliari Calcio, Massimo Cellino, wegen Anstiftung zu einer Straftat aufgenommen.
Cellino hatte Ende September die Tifosi auf der Internetseite seines Vereins zum Spiel gegen den AS Rom ins neue Stadion eingeladen, obwohl die Arena durch die Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen für nicht zugänglich erklärt worden war.
Wegen Problemen mit den Tribünen hatte der Polizeichef entschieden, dass das Serie-A-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden soll.
Der Vereinspräsident hatte gegen die Maßnahme heftig protestiert und auf der Internetseite des Klubs trotzdem die Fans aufgefordert, zum Spiel zu kommen.
Cellinos Vorgehen bewog die Polizei dazu, das Duell abzusagen. Der italienische Fußballverband (FIGC) wertete die Begegnung 3:0 für Rom und leitete ein Verfahren gegen Cagliari ein.

