Die internationale Spielervereinigung FIFPro setzt den ehemaligen italienischen Meister Inter Mailand unter Druck und warnt vor Mobbing gegenüber dem Niederländer Wesley Sneijder.

FIFPro-Präsident Leo Grosso sprach vor "einer gravierenden und inakzeptablen Verletzung" von Sneijders Rechte, sollte dieser weiterhin vom Kader ausgeschlossen werden, um ihn zu zwingen, eine Vertragsverlängerung zu schlechteren Konditionen anzunehmen.

"Diese Situation wundert mich, denn Inter hat sich bisher stets mit seinen Spielern korrekt verhalten", sagte Grosso laut "Gazzetta dello Sport".

Angeblich will Inter den Vertrag mit dem niederländischen Vize-Weltmeister vorzeitig bis 2017 verlängern, allerdings soll Sneijder eine Gehaltskürzung von sechs auf vier Millionen Euro pro Jahr akzeptieren. Der 28-Jährige, der noch bis 2015 an die Lombarden gebunden ist, weigert sich bislang.

"Der Verein hat beschlossen, vorübergehend den Spieler nicht einzusetzen bis mehr Klarheit eintritt. Dies ermöglicht unserem Coach, anderen Spielern mehr Raum zu lassen", hatte Inters Sportdirektor Marco Branca erklärt.

In dieser Saison war das Oranje-Ass lediglich in acht Spielen zum Einsatz gekommen, bei denen er zwei Tore erzielte. Inter hatte im Sommer vergeblich versucht, sich von Sneijder zu trennen.

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