Kevin-Prince Boateng hat sich offenbar einen Leibwächter zugelegt. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, werden der ehemalige Bundesliga-Profi und seine Freundin nach den rassistischen Vorfällen im Spiel des AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria künftig rund um die Uhr von einem Bodyguard bewacht.

Dessen Dienste sind Boateng laut Bericht 5000 Euro im Monat wert.

Weil Fans von Pro Patria Boateng und weitere dunkelhäutige Spieler Milans mit Affen-Lauten beleidigt hatten, hatte der gebürtige Berliner den Ball in Richtung der Zuschauer geschossen und den Platz verlassen.

Seine Teamkollegen folgten ihm, das Spiel wurde abgebrochen.