Der im italienischen Wettskandal verhaftete serbische Fußballer Almir Gegic kommt vorerst nicht auf freien Fuß.

Ein Untersuchungsrichter in Cremona lehnte einen entsprechenden Antrag des 33-Jährigen ab. Der ehemalige Spieler des Schweizer Zweitligisten FC Chiasso war Ende November am Mailänder Flughafen Malpensa festgenommen wurden und sitzt seither in Untersuchungshaft.

Nach Angaben italienischer Medien hat Gegic gestanden, sich an der Manipulation von etwa 40 Spielen beteiligt zu haben, einige davon in der Serie A.

Die Aussagen seien jedoch zum Teil nicht glaubwürdig. Der Untersuchungsrichter Guido Salvini habe daher den Antrag zurückgewiesen, hieß es.

Gegic hatte zuvor zugegeben, Mitglied eines internationalen Rings gewesen zu sein, der Fußballspiele manipulierte. Er habe Informationen über manipulierte Spiele gekauft und darauf gewettet, berichtete er. Er habe auch Informationen über manipulierte Begegnungen von Erstligisten wie Neapel, Palermo, Catania und Lecce erhalten.

International gesucht wird noch Christijan Iliewski, der als Boss des osteuropäischen Wettrings gilt. Die Staatsanwaltschaft von Cremona ermittelt seit zwei Jahren in dem Wettskandal und hat bereits zahlreiche Fußballer verhört und teilweise auch vorübergehend festnehmen lassen.

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