Trotz einer strengen Sparpolitik und steigender Umsätze wächst die Verschuldung der italienischen Erstligisten weiter an.

Die Verschuldung der 20 Vereine der Serie A steigerte sich in der Saison 2011/12 um 8,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des italienischen Fußballverbands (FIGC) hervor, die von der Gesellschaft PricewaterhouseCoopers durchgeführt wurde.

In der vergangenen Saison sind die Umsätze der italienischen Profi-Klubs um sieben Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen. 81 Prozent entfallen auf die Serie A, 14 Prozent auf die Serie B, der Rest auf die Dritte Liga.

Die Kosten der Profi-Klubs betrugen in der vergangenen Saison drei Milliarden Euro, das sind 4,4 Prozent mehr als in der vergangenen Saison.

Die Verluste betrugen 388 Millionen Euro, das sind zehn Prozent weniger als in der Spielzeit davor.

Die Gewinne durch den Verkauf von Spielern sind um 21 Prozent gegenüber der Vorsaison auf 537 Millionen Euro gewachsen.

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