Wegen Arbeiten zur Einrichtung eines Videoüberwachungssystems kann der italienische Erstligist Cagliari seine Heimspiele doch nicht bis Saisonende im rund 1000 km entfernten Triest austragen.

Die Gemeinde Triest teilte am Freitag mit, dass die Arbeiten am Überwaschungssystem am 14. April aufgenommen werden und die Arena bis Ende April nicht zugänglich sein werde.

Cagliari wird daher ein anderes Stadion für seine Heimspiele suchen müssen.

Nachdem die Gemeinde Quartu als Eigentümer von Cagliaris Stadion am vergangenen Wochenende wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen den Zuschauern bereits zum dritten Mal den Einlass verweigerte, hat der Verein den Mietvertrag aufgelöst.

Die Gemeinde verwies in einer Stellungnahme auf einen dreijährigen Mietvertrag mit dem Verein. Es droht nun ein Rechtsstreit.

Erstmals war das Stadion im vergangenen Jahr bei einem Sicherheitscheck durchgefallen.

Das damals kurzfristig abgesagte Spiel gegen den AS Rom im September wurde vom italienischen Verband (FIGC) mit 0:3 gewertet, da Cagliari nicht vor leeren Rängen spielen wollte.

Danach folgten Geisterspiele gegen Sampdoria Genua und den FC Turin.

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