"Panzer" Miroslav Klose war zurück, doch am Ende war Lazio Rom nur "das Opferlamm" von Juventus Turin:

Mit martialischen Worten haben die italienischen Medien den Zustand von Lazio nach dem schwachen Spiel gegen den alten und wohl künftigen Meister Juve gegeißelt.

Nach der 0:2 (0:2)-Niederlage durch zwei frühe Tore des Ex-Leverkuseners Arturo Vidal (8., Foulelfmeter/28.) rutschte der Hauptstadt-Klub nur wegen des gewonnen Direktvergleichs gegenüber Stadtrivale AS Rom nicht aus den Europapokal-Plätzen.

Nach nur zwei Siegen aus den letzten zwölf Spielen scheint dies aber nur eine Frage der Zeit, zumal hinter dem punktgleichen Römer Duo (jeweils 51 Punkte) auch noch der ehemalige Champions-League-Sieger Inter Mailand (50) lauert.

Juve hat das Champions-League-Aus gegen Bayern München (0:2/0:2) im Viertelfinale dagegen offenbar verdaut und bei neun Zählern Vorsprung auf den SSC Neapel und sechs noch ausstehenden Spielen den erneuten Scudetto dagegen fast schon sicher.

"Panzer Klose ist noch nicht in Topform", schrieb die "Gazzetta dello Sport", nahm dem deutschen Torjäger nach langer Verletzungspause aber gleich aus der Schusslinie:

"Es zeigt zwar guten Willen, aber er kommt nicht zu Chancen. Doch das ist nicht seine Schuld." Auch der "Corriere dello Sport" lobte Kloses "Bescheidenheit, mit der er den Juve-Abwehrspielern nachjagt, in der Hoffnung, seiner Mannschaft ein Signal zu geben. Er hält bis zuletzt durch".

Dennoch ist Lazio von der Form, in der die Römer in der Europa League zunächst Borussia Mönchengladbach und dann den VfB Stuttgart ausschalteten, weit entfernt.

"Lazio war das Opferlamm des Rekordmeisters", meinte die Gazzetta: "Das ist nicht mehr die schöne Mannschaft der vergangenen Monaten."

Juve ist dagegen in der Liga weiter in der Spur. "Juve hat die Pleite gegen Bayern bestens verarbeitet und vernichtet Lazio", schrieb die "Gazzetta".

Conte wollte dazu am Montag aber nichts sagen. "Wir müssen uns jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. Dafür müssen wir einfach unseren Weg weitergehen", sagte er.

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