Der indonesische Geschäftsmann Erick Thohir zahlt angeblich 250 Millionen Euro für 70 Prozent der Anteile am italienischen Spitzenklub Inter Mailand. Dies berichtet die Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Klub-Präsident Massimo Moratti, der nach dem Verkauf der Mehrheitsanteile zurücktreten wird, erhält 50 Millionen Euro. Der Rest soll zum Schuldenabbau genutzt werden.

Moratti will beim Triple-Gewinner von 2010 die Schulden tilgen, die den Klub zur Zahlung hoher Zinsen bei den Banken zwingen. Der 68-Jährige, der in seiner 18-jährigen Amtszeit als Präsident insgesamt 1,2 Milliarden Euro in den Klub investiert hat, wird dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben.

Von dem Mega-Deal erhofft sich Moratti auch frisches Geld für den Bau eines neuen Stadions, das Inter im internationalen Vergleich wirtschaftlich wieder konkurrenzfähig machen soll.

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