Ein homosexueller Fußball-Schiedsrichter aus der Türkei will nach seiner Suspendierung für den Kampf um die Fortsetzung seiner Laufbahn notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen.

"Ich habe kein Verbrechen begangen, ich habe nur erklärt, dass ich homosexuell bin", begründete Halil Ibrahim Dincdag in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur "AFP" seinen Standpunkt.

Dincdag hatte vor mehreren Wochen in der konservativen Türkei durch sein öffentliches Comingout für großes Aufsehen gesorgt.

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