Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat die von der UEFA geforderte Garantieerklärung für die Bewerbung um die EM 2016 unterzeichnet.

Nach den massiven Verzögerungen beim Bau der Infrastruktur für die Europameisterschaft 2012 in Polen und in der Ukraine verlangt die UEFA eine formelle Verpflichtung der Regierungen der Länder, die Kandidatur zu unterstützen.

Die UEFA wird am 28. Mai über Vergabe der EM 2016 entscheiden, die erstmals mit 24 Mannschaften ausgespielt wird. Neben Italien, bereits 1968 und 1980 EM-Gastgeber, haben sich Frankreich und die Türkei um die Ausrichtung beworben.

"Italiens Kandidatur ist ernst gemeint. Das Parlament wird bis April ein Gesetz verabschieden, mit dem die Finanzierung zur Modernisierung alter Stadien und zum Bau neuer Arenen gesichert werden soll", erklärte Italiens Unterstaatssekretär für den Sport, Rocco Crimi.

Die Regierung Berlusconi will mit Hilfe von Privatunternehmern 625 Millionen Euro zum Bau und zur Renovierung von insgesamt zwölf Stadien aufbringen. Derzeit entsprechen nur die Stadien in Mailand, Rom und Turin den internationalen Standards.

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