Togo hat Klage gegen den afrikanischen Verband CAF eingereicht und sich damit gegen den Ausschluss vom Afrika-Cup 2012 und 2014 zur Wehr gesetzt.

Der Kontinentalverband hatte die Strafe verhängt, nachdem die Mannschaft Togos dem Wettbewerb im Anschluss an einen Terror-Anschlag am 8. Januar auf den Mannschaftsbus in Angola ferngeblieben war.

Der Überfall ereignete sich auf der Fahrt der Mannschaft Togos in die Exklave Cabinda. Bei einem Maschinengewehrangriff der FLEC (Front für die Befreiung der Enklave Cabinda) starben der Assistenztrainer und der Pressesprecher des togolesischen Nationalteams. Zudem wurden neun Menschen verletzt, darunter zwei Spieler.

Togos Premierminister Gilbert Houngbo hatte daraufhin die sofortige Heimreise der Delegation veranlasst. CAF-Präsident Issa Hayatou hatte die Strafe gegen Togo mit der verbotenen Einmischung der Regierung begründet.

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