Eine Kampagne des englischen Fußball-Verbandes FA gegen die Diskriminierung von Homosexuellen ist aus mangelnder Beteiligung vorläufig verschoben worden, berichtete die

Tageszeitung "The Independent".

Nach Angaben des Blattes hat die eingeschaltete Spieler-Vereinigung PFA keinen einzigen Profi für die Erstellung eines entsprechenden TV-Spots finden können.

"Alle denken, dass Fußball-Profis voller Selbstbewusstsein seien, aber solche Themen sind eben nicht einfach", meinte PFA-Generaldirektor Gordon Taylor zur ergebnislosen Suche: "Das war beim Kampf gegen Rassismus auch lange so, als nicht einmal farbige Spieler zum Thema Fremdenfeindlichkeit Stellung beziehen wollten."

Als Konsequenz legte die FA ihre Planungen für die Kampagne vorerst auf Eis.

"Die Spieler fürchten wahrscheinlich, dass sie damit böse Kommentare auslösen", sagte der zuständige Verbands-Beauftragte Peter Clayton über die Gründe für die Zurückhaltung der Spieler.

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