Der Schweizer Zweitligist FC Wil hat nach knapp einem Monat die Suspendierung im Zuge des Wettskandals gegen seinen Stürmer David Blumer aufgehoben.

Damit respektiere der Verwaltungsrat des Zweitligisten die Unschuldsvermutung. Blumer bestreitet, als Profi bei seinem Ex-Klub FC Thun am Wettskandal beteiligt gewesen zu sein. Bereits im November hatte er in Wil eine Erklärung unterschrieben, in der er versicherte, nicht in den Wettskandal verwickelt zu sein. Nach Angaben des Spielers sei jedoch versucht worden, ihn anzustiften.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hatte Ende November den größten Wett- und Manipulationsskandal in der Geschichte des europäischen Fußballs öffentlich gemacht. In Deutschland sollen mindestens 32 Spiele von der 2. Bundesliga bis in den Juniorenbereich manipuliert worden sein.

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