Das griechische Sportministerium untersucht im Zuge des europäischen Fußball-Wettskandals sechs verdächtige Spiele, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

Demnach seien fünf Spiele der 2. Liga und ein Spiel der Eliteklasse verdächtig. Zuvor hatte die Europäische Fußball-Union UEFA den griechischen Behörden einen Bericht übergeben.

"Die Spiele sind in unterschiedlichem Maße verdächtig, manipuliert worden zu sein", hieß es in der Mitteilung: "Wir werden das neue Material mit unseren Informationen vergleichen und eine Voruntersuchung einleiten."

Unterdessen hat der griechische Erstligist PAS Ioannina Medienberichte zurückgewiesen, nach denen die Begegnung Ioanninas gegen Panthrakikos am 10. Januar in dem UEFA-Bericht genannt werde.

"Wir möchten unsere Wut über diese Medienberichte zum Ausdruck bringen. Wir laden jeden ein, sich das infrage kommende Spiel noch einmal anzuschauen und zu versuchen, etwas Verdächtiges zu finden", teilte der Klub mit: "Es gab sieben Gelbe Karten, viele Torchancen und mehrere Pfostentreffer. Darüber hinaus hat sich unser Torhüter verletzt."

Es ist bereits das dritte Mal, dass griechische Spiele unter Verdacht geraten. Zwei UEFA-Berichte wurden im vergangenen Jahr bereits an die griechische Justiz und die Finanzbehörden weitergeleitet.

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