Brasiliens Sportgericht STJD hat die Rekordstrafe von 30 Spielen Stadionsperre für den Erstliga-Absteiger Coritiba FC in der Revisionsverhandlung auf zehn Heimspiele reduziert.

In der im Mai beginnenden Zweitligasaison darf der Klub aus der südbrasilianischen Stadt Curitiba ab September wieder im eigenen Stadion auftreten.

Am 6. Dezember des vergangenen Jahres waren Fans im letzten Saisonspiel nach dem feststehenden Abstieg auf den Platz gestürmt und mit Gegenständen wie Sitzschalen und Kameraständern auf das Schiedsrichtergespann, die Gästespieler und die Polizei losgegangen.

Bei der Strafmilderung berücksichtigte der STJD die neue Rechtsprechung, die keine Anhäufung von Strafen mehr vorsieht. In der ersten Anhörung war Coritiba, das seine Punktspiele mindestens 100 Kilometer von der Stadt entfernt austragen muss, noch für den Verstoß gegen drei Paragrafen verurteilt worden.

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