Der Vorstand-Vorsitzende des von der Insolvenz bedrohten englischen Traditionsklubs FC Portsmouth ist am Freitag zurückgetreten.

Peter Storrie wird dem FA-Cup-Halbfinalisten allerdings bei bestimmten Vorhaben, unter anderem dem Verkauf des Klubs an einen Investoren, zur Seite stehen.

"Nach Gesprächen mit seiner Familie und Freunden ist Storrie zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für den Klub ist, sein Vollzeit-Engagement ruhen zu lassen", erklärte Insolvenzverwalter Andrew Andronikou in einem Statement.

Der Tabellenletzte der Premier League hatte unlängst Insolvenz angemeldet. Am Mittwoch hatte der Klub von der englischen Südwest-Küste 85 Mitarbeitern gekündigt. Insgesamt sollen den FC Portsmouth 80 Millionen Euro Verbindlichkeiten drücken. Alleine dem Finanzamt schuldet Pompey umgerechnet 13,2 Millionen Euro.

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