Der im Vorfeld des Afrika Cup beim Anschlag auf die togoische Fußball-Nationalmannschaft schwer verletzte Torhüter Kodjovi Obilale erwägt eine Schadenersatzklage.

Dies teilte der 25-Jährige nach seiner Rückkehr im französischen Lorient mit.

"Ich habe mich mit einigen Anwälten beraten und gute Gründe für eine Klage gefunden", sagte Obilale, der auch zwei Monate nach dem Anschlag nicht laufen kann. Ob er den afrikanischen Fußball-Verband CAF oder das Gastgeberland Angola verklagen werde, sei noch nicht entschieden.

Der beim französischen Amateurklub GSI Pontivy spielende Torhüter muss sich in den kommenden Tagen in einem Krankenhaus weiteren Tests unterziehen und soll danach mit der Rehabilitation beginnen.

Obilale war bei dem Anschlag im Januar in Angola von zwei Kugeln in Rücken und Bauch getroffen und anschließend zur Operation nach Südafrika geflogen worden. Bei dem Anschlag in der angolanischen Exklave Cabinda waren Togos Assistenztrainer Abolo Amelete und Pressesprecher Stanislas Ocloo sowie der Busfahrer getötet worden.

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