Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Acht-Jahres-Sperre für den mazedonischen Klub FK Pobeda durch die Kontroll- und Disziplarkommission der Europäischen Fußball-Union UEFA bestätigt.

Die Sanktion gilt ab der Saison 2009/2010. Die lebenslange Sperre für den ehemaligen Kapitän des Vereins, Nikolce Zdravski, wurde vom CAS aufgehoben, Pobeda-Präsident Aleksandar Zabrcanec bleibt dagegen auf Lebenszeit gesperrt.

Anlass für Ermittlungen der UEFA waren die Erstrunden-Qualifikationsspiele der Champions League zwischen FK Pobeda und FC Pjunik am 13. und 21. Juli 2004.

Wettanbieter hatten auf Unregelmäßigkeiten hingewiesen.

Bei ihrem Kongress im März 2009 in Kopenhagen hatte die UEFA die Einführung eines europaweiten Frühwarnsystems für 27.000 Spiele in allen 53 Mitgliedsverbänden ab der neuen Saison verabschiedet.

Die Maßnahmen sollen im UEFA-Bereich Manipulationen in den Spielen der 1. und 2. Ligen sowie im Pokal verhindern.

UEFA-Präsident Michel Platini hatte die drakonische Strafe für Pobeda gelobt.

"Diese Strafe signalisiert die klare und unmissverständliche Botschaft, dass die UEFA keinerlei betrügerische Aktivitäten tolerieren wird, die darauf abzielen, die Resultate von Spielen zu beeinflussen", sagte der ehemalige französische Weltklassespieler.

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