Auch der spanische Europameister Fernando Torres vom FC Liverpool ist Opfer des Vulkanausbruchs auf Island geworden. Der 26 Jahre alte Stürmer musste seine Knieoperation wegen des Flugverbotes in weiten Teilen Europas erneut verschieben.

Ursprünglich wollte Torres bereits am Wochenende von Liverpool nach Barcelona fliegen, um sich dort am Sonntag bei einem Spezialisten am rechten Knie operieren zu lassen. Doch auch am Montagmittag wartete der Angreifer noch vergeblich auf seine Abreise von der Insel.

Dem offenbar an einer Knorpelverletzung laborierenden Torres droht nach der OP eine Pause von bis zu sechs Wochen. Damit ist auch seine Teilnahme an der WM in Südafrika gefährdet.

Die Blessur von Torres treibt dem spanischen Nationalcoach Vicente Del Bosque knapp zwei Monate vor dem Anpfiff die Sorgenfalten auf die Stirn, nachdem im Vorfeld der WM unter anderem auch die Stars Cesc Fabregas (Wadenbeinbruch) und Andres Iniesta (Bluterguss in der Wade) angeschlagen sind.

"Das ist natürlich schlimm", hatte Del Bosque bereits vor der Torres-Verletzung in der vergangenen Woche gesagt: "Wir haben sechs oder sieben Spieler, die nicht fit sind. Aber ich hoffe, dass sich das bis zum Beginn der WM bessert."

Durch die Verletzung fehlt Torres dem FC Liverpool auch im Endspurt der Premier League und verpasst unter anderem das Europa-League-Halbfinale gegen seinen Ex-Klub Atletico Madrid.

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