Verwirrspiel um Christoph Daum:

Nach Informationen der "Bild" ist der Der 56-Jährige nicht mehr Trainer von Fenerbahce Istanbul. Daum soll nach der verpassten Meisterschaft mit Fenerbahce gefeuert worden sein.

Ausschlaggebend gewesen sein soll 1:1 gegen Trabzonspor, wodurch Daum mit Fener mit einem Punkt Rückstand nur Zweiter hinter Bursaspor (2:1 gegen Besiktas) wurde.

Nach der verpassten Meisterschaft herrschte bei Fener Chaos:

Mäzen Aziz Yildirim soll den Stadionsprecher Bingöl getreten haben, weil dieser kurz vor Schluss ein falsches Ergebnis vom Bursaspor-Spiel durchsagte, und Fener anschließend nicht mehr auf Sieg spielte.

Zudem soll Yildirim in der Kabine getobt und Daum vor den Spielern beschimpft haben: "Du bist das alles schuld. Wir hätten längst durch sein müssen!"

Am Ende musste Daum unter Polizeischutz die Arena verlassen, weil es zu schweren Fan-Krawallen kam. Dabei entstand ein Schaden von zehn Millionen Euro

Daums Anwalt Stefan Seitz dementierte die Meldung, sagte unterdessen dem Kölner Express: "Es ist bislang überhaupt noch nichts passiert, es gibt keinerlei Gespräche über eine Vertragsauflösung."

Der Jurist glaubt sogar an eine Fortsetzung der Trainertätigkeit von Daum bei Fenerbahce: "Wir gehen davon aus, dass Christoph Daums Vertrag ganz normal erfüllt wird."

Der erboste Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim hatte allerdings bereits nach dem Match angekündigt, dass Daum zur neuen Saison nicht wiederkommen brauche.

Der ehemalige Stuttgarter Meister-Coach steht seit Saisonbeginn in Diensten des Spitzenklubs, nachdem er im vergangenen Sommer den 1. FC Köln kurzfristig für das hochdotierte Angebot am Bosporus verlassen hatte.

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