Brasiliens Star Adriano kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Am Mittwoch wurde der 28-Jährige von der Staatsanwaltschaft Rio de Janeiro zu Vorwürfen befragt, er habe einem Drogenboss Geld übergeben.

Laut Staatsanwalt Alexandre Themistocles konnte der Stürmer den Anfangsverdacht nicht ausräumen.

Deshalb erwägt die ermittelnde Behörde jetzt, das Bankgeheimnis für Adriano aufzuheben, um so seine Kontenbewegungen zu überprüfen.

Der Nationalspieler, der nicht für die WM nominiert worden war, soll Fabiano Atanasio da Silva, Chef des Drogenkartells im Favela-Komplex Vila Cruzeiro, in dem der Torjäger aufgewachsen ist, umgerechnet rund 27.000 Euro übergeben haben.

Adriano, dessen Vertrag bei Flamengo Rio de Janeiro ausgelaufen ist, will am 6. Juni nach Italien reisen, um mit dem AS Rom letzte Details über den Abschluss eines Dreijahres-Vertrags zu klären.

Da ihn jedoch die Polizei als Zeugen in Ermittlungen gegen die Drogenkriminalität hören will, könnte sich die Reise verschieben.

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