Adrian Mutu muss zahlen. Das hat das Schweizer Bundesgericht in Lausanne entschieden und damit auch in letzter Instanz den Einspruch des rumänischen Nationalspielers gegen die Rekord-Geldstrafe von 17,2 Millionen Euro zurückgewiesen.

Diese Summe muss der Stürmer des AC Florenz an seinen ehemaligen Arbeitgeber FC Chelsea zahlen. Das Bundesgericht bestätigte mit seinem Urteil eine Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS), der die vom Fußball-Weltverband FIFA verhängte Geldstrafe für rechtens erklärt hatte.

Der 31-Jährige war vom FC Chelsea, seinem früheren Arbeitgeber, nach einem positiven Kokain-Test gekündigt und auf Schadensersatz wegen Vertragsverletzung verklagt worden.

"Wir werden weitere Möglichkeiten nutzen, um dieses Urteil anzufechten, denn sicher gibt es welche", sagte Mutus Manager Victor Becali der rumänischen Nachrichtenagentur "Mediafax".

Mutu sitzt eine Dopingsperre von neun Monaten ab, die im Oktober diesen Jahres endet. Er war im April wurde vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) wegen der Einnahme der verbotenen Substanz Sibutramin gesperrt worden. Der AC Florenz hatte daraufhin sein Gehalt um 50 Prozent gekürzt.

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