Die USA haben nach einem Bericht der Tageszeitung "El Tiempo" den kolumbianischen Klub America de Cali von der sogenannten "Lista Clinton" gestrichen.

Die USA verbieten jede Geschäfte mit Privatpersonen oder Unternehmen, die auf der schwarzen Liste der amerikanischen Drogenfahndung stehen. Der populärste kolumbianische Klub musste deshalb seit mehr als zehn Jahren ohne offizielles Bankkonto und Sponsoren auskommen.

Firmen, die mit in dieser Liste geführten Unternehmen geschäftliche Beziehungen unterhalten, werden ihrerseits sofort auf die nach dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton benannten Liste gesetzt.

Hintergrund des amerikanischen Bannstrahls war der jahrelange Einfluss der in den USA einsitzenden Rodriguez-Brüder, die als Köpfe des legendären Cali-Kartells gelten und den Klub zur Geldwäsche nutzten.

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