Italiens Serie B wird ab der kommenden Saison "Serie bwin" heißen. Der Wettanbieter sponsert die zweite italienische Liga, die sich von der Serie A getrennt und sich selbstständig gemacht hat. Der neuen Liga schlossen sich 19 Vereine der zweithöchsten Spielklasse an. Bisher hatte es eine einzige Liga für die Klubs der Serie A und B gegeben.

Ziel der Trennung ist es, die jeweilige Autonomie der Erst- und Zweitligisten zu stärken, erklärte Liga-Chef Maurizio Beretta. Zum Präsidenten der neuen Serie B wurde der Rechtsanwalt Luca Ferrari ernannt. Mit der Spaltung werden auch getrennte Schiedsrichterkommissionen für beide Ligen eingeführt.

Bwin hat in Italien bereits Erfahrung gesammelt. In den letzten vier Jahren hatte der Wettenanbieter bereits den AC Mailand gesponsert. Bwin zahlt der Serie B 2,2 Millionen pro Jahr in den nächsten zwei Saison. Mit dieser Finanzspritze hoffen die Serie-B-Klubs die schwere Finanzkrise überwinden zu können.

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