Der portugiesische Fußball-Verband FPF hat Nationalcoach Carlos Queiroz trotz des Achtelfinal-Ausscheidens von Cristiano Ronaldo und Co. bei der WM in Südafrika das Vertrauen ausgesprochen.

Allerdings wolle man mit dem 57-jährigen Queiroz "Änderungen in der Struktur" besprechen, teilte der Verband nach einer Krisensitzung auf seiner Internetseite mit.

Die Portugiesen waren in der Runde der letzten 16 am späteren Weltmeister Spanien (0:1) gescheitert. Queiroz geriet danach in die Kritik. Superstar Rolando sagte auf die Frage nach dem Grund für die Niederlage gegen die Brasilianer gesagt:

"Eine Erklärung? Sprechen sie doch mit Carlos Queiroz." Der Coach hatte einen Rücktritt aus freien Stücken ausgeschlossen.

Queiroz gilt als Entdecker der "goldenen Generation" um Luis Figo. Er hatte die U20 Portugals 1989 und 1991 zu zwei WM-Titeln geführt.

Doch als Chef des A-Teams war der Nachfolger des Brasilianers Luiz Felipe Scolari schon nach der holprigen WM-Qualifikation nicht unumstritten.

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