Beim früheren Weltmeister Frankreich greift der neue Nationaltrainer Laurent Blanc nach dem desaströsen WM-Auftritt in Südafrika durch.

Der Nachfolger von Raymond Domenech suspendierte für das Länderspiel am 11. August in Norwegen sämtliche 23 WM-Teilnehmer und erhielt dafür am Freitag in Paris die eingeforderte Rückendeckung der Verbandsführung.

Für Blanc ist die Begegnung mit den Skandinaviern nach Domenechs kläglichem Scheitern das Debüt als Nationaltrainer. Durch den kompletten Verzicht auf die WM-Spieler setzte der Weltmeister von 1998 auch ein Zeichen nach den skandalösen Querelen innerhalb der "Equipe tricolore" bei der WM und die sportliche Bankrotterklärung mit dem Vorrunden-Aus ohne Sieg.

Über das erbärmliche Abschneiden der Grande Nation am Kap hinaus waren zuletzt in Frankreich auch Forderungen auf einen Ausschluss von Bayern Münchens französischem WM-Teilnehmer Franck Ribery und den nicht für Südafrika nominierten Spanien-Legionär Karim Benzema (Real Madrid) aufgekommen.

Gegen beide ist am vergangenen Dienstag in der Rotlicht-Affäre um intime Kontakte zu einer minderjährigen Prostituierten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

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