Nach den Attacken des entlassenen Nationaltrainers Diego Maradona haben Argentiniens Verbandspräsident Julio Grondona und Generaldirektor Carlos Bilardo zum Gegenschlag ausgeholt. "Ich habe ihn nie belogen. Ich habe ihm in Pretoria gesagt, dass ich zufrieden bin und dass er bleiben kann. Aber nur unter veränderten Bedingungen", sagte Grondona.

Maradona hatte zuvor erklärt, er fühle sich von den beiden Funktionären "belogen und hintergangen". Grondona habe ihm in Südafrika einen neuen Vertrag versprochen und erst in Argentinien erklärt, dass sieben Mitglieder aus dem Betreuerstab gehen müssen.

Zur Wehr setzt sich auch Maradonas ehemaliger Nationaltrainer Bilardo. "Wir sind ein seriöser Verband. Man kann nicht einfach irgendwelche Freunde zur Arbeit mitbringen. Diego hatte alles, was er wollte. Er konnte jeden mitbringen, bis hin zum Torwarttrainer", sagte der 71-Jährige.

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