Weltfußballer Lionel Messi trauert seinem Diego Maradona hinterher. "Ich wollte natürlich nicht, dass er geht und hatte auf seinen Verbleib gehofft. Aber im Fußball gibt es keine Sicherheiten", sagte der 23-Jährige am Rande einer Pressekonferenz in Peking, wo er sich derzeit mit dem spanischen Meister FC Barcelona aufhält.

Maradona, der Argentinien 1986 als Kapitän zum WM-Titel führte und im Land trotz seiner zahlreichen Eskapaden den Status eines Volkshelden genießt, war nach einem Streit mit Verbandsboss Julio Grondona von seinen Aufgaben als Nationaltrainer Argentiniens entbunden worden. Der zweimalige Weltmeister war bei der WM-Endrunde in Südafrika im Viertelfinale mit 0:4 gegen Deutschland ausgeschieden.

2008 in Peking hatte Superstar Messi mit der argentinischen Olympia-Auswahl nach einem 1:0-Sieg über Nigeria die Goldmedaille gewonnen. Am Samstag trifft Europas Fußballer des Jahres dort in einem Testspiel mit dem spanischen Meister FC Barcelona, der ohne seine acht spanischen Weltmeister antritt, auf den chinesischen Titelträger Peking Guoan.

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