Der frühere Münchner Bundesligaprofi Ali Karimi hat gegen eines der wichtigsten muslimischen Gebote verstoßen und deswegen seinen Job verloren.

Der 31-jährige Iraner, der einst als Maradona Asiens galt, wurde von seinem Klub Steel Azin FC gefeuert, weil er das Fasten-Gebot im Ramadan nicht eingehalten habe. Im Ramadan dürfen gläubige Moslems vom Sonnenaufgang bis -untergang nichts essen. Weil er "ungehorsam" gewesen sei und "während des Ramadans nicht gefastet hat, musste man den Spieler entlassen", hieß es auf der Internetseite des Klubs.

Zwischen 2005 und 2007 absolvierte Karimi für München 50 Spiele und erzielte vier Tore. Manager von Azin FC ist Mustafa Ajorlou, ein ehemaliges Mitglied der iranischen Revolutionsgarden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur "IRNA" berichtete, sei Klubpräsident Hossein Hedayati nicht über die Entlassung informiert worden und auch nicht damit einverstanden.

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