Der Weltverband FIFA hat die Verschiebung der Wahlen des Exekutiv-Komitees des nigerianischen Verbandes NFF wegen einer Gerichtsverhandlung akzeptiert.

Allerdings werde es im Falle einer weiteren Verzögerung Untersuchungen geben, kündigte die FIFA an. "Eine Verschiebung um fünf Tage wegen eines wichtigen Grundes ist akzeptabel", sagte FIFA-Beobachter Primo Corvaro. "Wenn die Wahlen am Donnerstag aber noch einmal verlegt werden, werden wir beginnen, Fragen zu stellen."

Im nigerianischen Verband war es nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Südafrika zu drastischen personelle Veränderungen gekommen. So hatte unter anderem Verbandspräsident Sani Lulu seinen Posten räumen müssen.

Außerdem war die Nationalmannschaft zunächst von Staatspräsident Goodluck Jonathan für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben zurückgezogen worden. Erst nach einem FIFA-Ultimatum wurde dieser Bannstrahl wieder aufgehoben. Den "Super Eagles" hätte ansonsten der Ausschluss aus dem Weltverband gedroht.

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