Als erster Klub der südafrikanischen Profiliga wird Ajax Cape Town zukünftig seine Heimspiele in einem für die Weltmeisterschaft neu gebauten Stadion ausrichten. Das gaben der Verein und der Betreiber der 420 Millionen Euro teuren WM-Arena in Kapstadt bekannt.

Vor drei Wochen, als Ajax und der ebenfalls in Kapstadt beheimatete Erstligist Vasco da Gama zum Saisonauftakt ihre beiden Heimspiele hintereinander im WM-Stadion durchführten, gab die Stadt eine großzügige Finanzspritze, um den Geist der WM 2010 am Leben zu halten.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, mehr als 45 000 Menschen strömten ins Stadion.

Beim Heimspiel am Freitag gegen die Platinum Stars aus Rustenburg trägt der mit Ajax Amsterdam kooperierende Verein das finanzielle Risiko nun allein. Die "Cape Times" schätzt, dass Ajax für die Stadionmiete und den Pendelbusverkehr vom Bahnhof zur Arena etwa 400.000 Rand (umgerechnet 43.500 Euro) zahlen muss.

Kommen rund 15 000 Fans, wäre für Kostendeckung gesorgt, heißt es. Für die Partie am Freitagabend stehen nicht mehr als 20.000 Tickets zur Verfügung.

Die Befürchtungen, dass die sechs für die WM 2010 in Südafrika neu gebauten Stadien ohne Anschlusslösung bleiben, ist im Lande groß und sind zumindest in Polokwane, Port Elizabeth und Nelspruit berechtigt.

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