Jürgen Klinsmann hat die Gerüchte, dass er erneut mit dem US-Verband über den Job als Nationaltrainer verhandelt hat, bestätigt.

"Es gab Gespräche, rund drei bis vier Wochen lang", erklärte Klinsmann in einem Interview mit dem TV-Team der Kansas City Wizards aus der Major League Soccer.

Die Gespräche seien aber daran gescheitert, "dass wir nicht verschriftlichen konnten, worauf wir uns mündlich geeinigt hatten".

Er habe das letzte Wort "in Bezug auf meinen Stab, alle Spielerangelegenheiten und alles was innerhalb des Teams passiert" haben wollen. Darauf hätte sich der Verband nicht schriftlich verpflichten wollen - worauf er die Verhandlungen abgebrochen hätte.

Klinsmann äußerte sich in dem Interview auch bemerkenswert flapsig über den Zusammenhang zwischen dem deutschen Spiel und dem deutschen Nationalcharakter:

"Wir (Deutschen) stehen dafür, dass wir agieren statt reagieren. Wir stehen für Angriff", befand er, um dann hinzuzufügen: "Unglücklicherweise hat das Land in den letzten hundert Jahren ja zweimal in die falsche Richtung angegriffen." Deutschland sei eine "proaktive Nation".

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