Der mexikanische Verband FMF hat elf Spieler für das Länderspiel gegen Venezuela am 12. Oktober in Ciudad Juarez nominiert, obwohl diese aufgrund einer internen Bestrafung mit einem Boykott gedroht hatten.

Der FMF hatte die elf Akteure, darunter auch WM-Kapitän Rafael Marquez, jeweils zu Geldstrafen von umgerechnet 3200 Euro verurteilt, nachdem sie eine nicht genehmigte Party nach dem Kolumbien-Länderspiel im vergangenen Monat (1:0) gefeiert hatten.

Stürmer Carlos Vela und Mittelfeldspieler Efrain Juarez, die sogar jeweils für ein halbes Jahr wegen ihres Fehlverhaltens für die Nationalmannschaft gesperrt wurden, fanden keine Berücksichtigung.

Der Verband sprach Sportdirektor Nestor de la Torre, der die Strafen ausgesprochen hatte, das Vertrauen aus. Die Nominierung nahm Interimscoach Efrain Flores vor; der neue Chefcoach soll bis Jahresende feststehen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel