Australien hat mit seiner Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2022 offenbar alle Voraussetzungen erfüllt und kann sich Hoffnungen machen, am 2. Dezember auf der Sitzung des Exekutivkomitees des Weltverbandes FIFA in Zürich den Zuschlag zu erhalten.

Die australische Premierministerin Julia Gillard, die zuvor FIFA-Präsident Joseph S. Blatter getroffen hatte, bezog sich auf eine Redewendung des Schweizer FIFA-Bosses.

"Er hat mir bestätigt, dass Australien alle Auflagen erfüllt hat. In seiner Terminologie heißt das: wir sind ein Formel-1-Fahrer an der Startlinie - das Auto ist vollgetankt und der Motor läuft", sagte der Politikerin, "ob wir das Rennen gewinnen, werden wir im Dezember wissen."

Um die WM 2022 bewerben sich außer Australien noch Japan, Südkorea und Katar.

Um die WM-Gastgeberrolle 2018 oder 2022 haben sich zudem England, Russland, die gemeinsamen Kandidaten Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien und die USA beworben.

Europa gilt als Favorit für die WM-Endrunde in acht Jahren.

Sollte ein europäischer Kandidat in Zürich den Zuschlag für 2018 erhalten, gilt ein Rückzug der europäischen Bewerbungen für 2022 als wahrscheinlich.

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