Weil die Unterhaltungskosten für das Fußball-WM-Stadion in Kapstadt weitaus höher liegen als angenommen, ist der designierte Stadionbetreiber abgesprungen.

Die südafrikanisch-französische Gesellschaft Sail Stadefrance, die auch das für die WM 1998 in Frankreich gebaute Stadion in Paris managt, sollte am 1. November die Arena am Fuße des Tafelbergs übernehmen und sie 30 Jahre lang betreiben.

Da die Stadt Kapstadt die Nachbesserungen, die Sail Stadefrance nach einer erneuten Kostenanalyse am Leasingvertrag einforderte, ablehnte, zog das Unternehmen sein Engagement nun zurück.

In einer gemeinsamen Presseerklärung betonten beide Seiten aber, dass alle für die 420 Millionen Euro teure Mehrzweckarena bislang vereinbarten Ereignisse - darunter auch ein Testspiel der südafrikanischen Nationalmannschaft am 17. November gegen die USA - stattfinden werden.

Bis ein neuer Partner gefunden wird, übernimmt nun die Stadt selbst die Vermarktung des Stadions, in dem acht WM-Spiele über die Bühne gingen, darunter auch das 4:0 Deutschlands gegen Argentinien.

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