Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin steht voraussichtlich an der Spitze der russischen Delegation, die sich am 2. Dezember in Zürich Hoffnungen auf die Gastgeberrolle bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 oder 2022 macht.

Dies berichten russische Medien am Sonntag und berufen sich auf den Präsidenten der autonomen Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnitschannow.

Putin habe versprochen, nach Zürich zu kommen, so Minnitschannow.

Russland gilt als großer Widersacher des Fußball-Mutterlands England für die Bewerbung um die WM 2018. Es gilt als fast sicher, dass die Endrunde in acht Jahren in Europa stattfindet.

Außerdem bewerben sich die Kandidaten-Duos Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien. Vier Jahre später zählen neben den USA auch Japan, Südkorea, Australien und Katar zu den aussichtsreichsten Konkurrenten um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft.

Am 2. Dezember entscheidet die FIFA-Exekutive in Zürich, wo die beiden kommenden WM-Turniere ausgetragen werden. Sollte Europa für die WM 2018 den Zuschlag erhalten, dürften alle europäischen Bewerbungen für 2022 zurückgezogen werden.

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