Bei einer Massenpanik in der kenianischen Liga sind am Samstag ersten Medienberichten zufolge mehrere Menschen ums Leben gekommen.

"Sieben Menschen sind getötet worden. Mehrere Personen haben während des Spiels versucht, ins Stadion zu kommen, weil sie nicht bezahlen wollten", sagte David Matee, der als Funker die Notrufe einer Ambulanz entgegennimmt, der Nachrichtenagentur "reuters".

Wie Matee weiter berichtete, seien mindestens 30 Menschen verletzt worden, von denen sich 14 in einem kritischen Zustand befänden.

Fernsehbilder zeigten, wie Rettungskräfte versuchten, mehrere Menschen wiederzubeleben. Das Spiel wurde unterbrochen, damit Rettungswagen zum Unglücksort gelangen konnten.

In der Qualifikation für die WM-Endrunde in Südafrika war es am 29. März 2009 zu einer Zuschauer-Katastrophe gekommen. Beim Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Malawi waren in der Hauptstadt Abidjan bei einer Massenpanik im Houphouet-Boigny-Stadion 22 Menschen ums Leben gekommen und 130 verletzt worden.

Und fünf Tage vor dem WM-Start waren dann beim Test in Johannesburg zwischen Nigeria und Nordkorea bei einer Panik 20 Menschen verletzt worden, als die Fans versuchten, die bereits geschlossenen Tore des Makhulong-Stadions zu durchbrechen.

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