Der englische Klub FC Portsmouth hat das drohende Aus abgewendet. Wie die Verantwortlichen des Zweitligisten mitteilten, hat der in Hongkong ansässige Geschäftsmann Balram Chainrai den finanziell gebeutelten Verein gekauft.

Über die Kaufsumme wurde zunächst nichts bekannt. Als Konsequenz wurde auch das Transferverbot gegen den diesjährigen Finalisten des FA Cups aufgehoben.

"Es ist eine unglaubliche Erleichterung. Die Zukunft des Vereins stand lange auf der Kippe", sagte Geschäftsführer David Lampitt. "Wir sind sehr glücklich, dass der Kaufvorgang endlich abgeschlossen ist", sagte Chainrai, der mit seinen Partnern Levi Kushnir und Deepak Chainrai Portsmouth wieder in ruhigere Gewässer führen soll. "Wir freuen uns darauf, am Neuaufbau des Vereins beteiligt zu sein."

Nach einem schwachen Start in die Saison hat Portsmouth fünf seiner vergangenen sechs Spiele gewonnen.

Noch am Freitag hatte "Pompey" mitgeteilt, dass der Premier-League-Absteiger nach einer gescheiterten Schließung des Insolvenzverfahrens vor der Auflösung stehe.

Nach Angaben des Klubs hatte der ehemalige Portsmouth-Besitzer Alexandre Gaydamak als Gläubiger den Abschluss des Insolvenzverfahrens verhindert, nachdem sich zuvor die neuen Eigentümer, die Insolvenzverwalter, die englische Fußball-Liga und die übrigen Gläubiger geeinigt hatten.

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