Der am Sonntag während des spanischen Zweitliga-Spiels zwischen UD Salamanca und Betis Sevilla (0:3) mit einem Herzinfarkt auf dem Platz zusammengebrochene Miguel Garcia wird nie wieder Fußball spielen können.

Das habe die kardiologische Abteilung des Krankenhauses "Clinico de Salamanca" am Montag bekanntgegeben, berichten spanische Medien.

Der 31-Jährige sei außer Lebensgefahr und einem stabilen Zustand und könne im Lauf des Montags voraussichtlich die Intensivstation verlassen, hieß es weiter.

"Ich hatte Glück, dass ich gesehen habe, wie er auf dem Rasen zusammengebrochen ist", erklärte Tomas Caleron, Chef der medizinischen Abteilung von Betis, der dem Salamanca-Profi sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet hatte.

"Wenn wir ihn nicht in den ersten drei Minuten behandelt hätten, hätte er durch den Sauerstoffmangel schwere Schäden im Gehirn davongetragen?, erklärte der Mediziner. "Ich hoffe, Miguel Garcia erholt sich so schnell wie möglich.

Als Profi wird er aber wohl nicht mehr auf den Rasen zurückkehren.

In der Vergangenheit hatte es bereits mehrmals ähnliche Zwischenfälle im Profifußball gegeben, die tragisch endeten. Der Spanier Antonio Puerta erlag vor drei Jahren in einer Partie zwischen dem FC Sevilla und dem FC Getafe einer Herzattacke.

2009 starb dessen Landsmann Daniel Jarque im Trainingslager von Espanyol Barcelona in Italien. Der Kameruner Marc-Vivien Foe brach 2003 während eines Spiels beimConfederations Cup zusammen und starb.

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