Der Fußball-Weltverband FIFA hat in Bezug auf die Bewerbung für die WM 2018 ein Ermittlungsverfahren gegen das Kandidaten-Duo Spanien/Portugal eingeleitet.

Hintergrund sollen Stimm-Absprachen mit dem Emirat Katar sein, das sich für die WM 2022 bewirbt. Die FIFA hat die beiden Bewerber um Aufklärung gebeten.

"Wir haben auf eine entsprechende Anfrage der FIFA geantwortet und unsere größtmögliche Zusammenarbeit angeboten. Wir gehen davon aus, dass sich die Sache damit erledigt hat, denn wir haben nichts Verbotenes getan. Wir haben mit keinem WM-Bewerber irgendwelche Absprachen getroffen", sagte Miguel Angel Lopez, Generaldirektor der spanisch-portugiesischen WM-Kandidatur.

Die FIFA-Exekutive wird ihre Entscheidung über die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 am 2. Dezember in Zürich treffen.

Neben Spanien/Portugal buhlen Russland, England sowie das Duo Niederlande/Belgien um den Zuschlag für 2018. Vier Jahre später zählen neben den USA Japan, Südkorea, Australien und Katar zu den aussichtsreichsten Konkurrenten.

Zuletzt war das Bewerbungsverfahren bereits durch die Bestechungsaffäre um die FIFA-Exekutivmitglieder Amos Adamu aus Nigeria und Reynald Temarii aus Tahiti überschattet worden.

Adamo und Temarii wird vorgeworfen, dass sie ihre Stimmen für die Vergabe der WM 2018 und 2022 feilgeboten hätten. Die beiden Funktionäre wurden daraufhin suspendiert.

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